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Tonstudio – Christoph Amann

AIR 2 hEar – composers’ encounters #5

Saturday, 03.06.17

 

 

Natalia Dominguez Rangel - Isotropic

Öffentliche Preview von Natalias erster LP-Veröffentlichung. Adaptiert als Mehrkanal-Sound-Installation

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Irene Kepl – Memorandum

Kompositon und Solo Violine

IreneKeplByMatthiasHalibrand


Natalia Dominguez Rangel – Isotropic

Öffentliche Preview von Natalias erster LP-Veröffentlichung. Adaptiert als Mehrkanal-Sound-Installation

 

Natalia Dominguez Rangel beschäftigt sich in ihrer Arbeit unter Einbeziehung der Architektur bzw. der Situation vor Ort mit den Möglichkeiten von Manipulationen von Klängen in Bezug auf Zeit, Raum und Thema vor dem Hintergrund der technologischen Innovation und Dominanz. Sie sieht den technischen Fortschritt als eine unvermeidliche, immer schneller wachsende Kontinuität zur Verwirklichung von technischen Utopien an. Dieser stellt die Mythen hinsichtlich der Zeit für Entwicklung und Einführung von Strukturen zur Vertiefung der Komplexität von Arrangements in Bezug auf Zeit, Raum, Klangfarbe, Publikum, etc. in Frage.

Klang kann eine Quelle sowohl von Schmerz als auch von Freude sein.

 

 

Irene Kepl – Memorandum

Kompositon und Solo Violine

 

Memorandum ist eine Reihe an Kompositionen von Irene Kepl, die damit spielen, dass sie in einem bestimmten, zuvor definierten Zeitabschnitt entstehen. Sie notiert auf einer Papierrolle ohne, mit einer oder mehreren vorgefertigten Notenzeilen. Von dieser Papierrolle sind immer nur wenige Zentimeter sichtbar. Die bereits gesetzten Noten verschwinden in der Rolle und die Komponistin muss auf ihre Erinnerung zurückgreifen, um mit der Komposition fortzufahren. Anschließend wird die Papierrolle geöffnet, die fertige Komposition geübt und von der Komponistin selbst aufgeführt.

 

Memorandum 1

Irene Kepl komponiert exakt am Dienstag, 16.5.2017 von 11-13h im Kunstbetrieb Wien, die Uraufführung fand ebendort am 17.5. 2017 statt.

 

Memorandum 2 UA

Für das Konzert vom 3.6. im Amann Studio wird die zweite Komposition des Projekts Memorandum entstanden sein, ebenso wie bei Memorandum 1 wird auch hier innerhalb eines zuvor genau definierten Zeitraumes von 2 Stunden komponiert, danach die Noten organisiert, geübt und hier von der Komponistin selbst zur Uraufführung gebracht.

 

 

Natalia Dominguez Rangel (geb. Bogotá, Kolumbien) Die Kompositionen bzw. Klanginstallationen der in Amsterdam lebenden Komponistin bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus zeitgenössischer klassischer Komposition neben Elektronik, Synthese, Feldaufnahmen und Performance. Die Vielseitgkeit ihrer Werke zeigt sich besonders in ihren neueren Arbeiten, die von Stücken für Ensembles bis hin zu Klanginstallationen reichen.

 

Werke von ihr wurden u.a. aufgeführt bzw. ausgestellt in Muziekgebouw aan’t IJ, Amsterdam; Huddersfield Contemporary Music Festival, UK; IMPULS Academy 2013, Graz; Gaudeamus Muziek Week, Amsterdam; November Music, Den Bosch;  Korzo Theater, The Hague; de Link, Tilburg; DNK, Amsterdam; Stedelijk Museum, Amsterdam; Stedelijk Museum de Lakenhal, Leiden; Stichting Mediamatic, Amsterdam; Rotterdam Film Festival; Nederlands Film Festival, Utrecht; SPRING Festival, Utrecht; STUK, Leuven; Frieze, London; Frieze, New York; Van Abbemuseum, Eindhoven; Young Composers Meeting, Apeldoorn; Nederlands Fashion Week; Felix & Foam, Amsterdam; Artecámara, Bogotá; ZODIAK, Helsinki; Ehkä, FIAC, Paris; Turku; SALON/dantel Istanbul Design Biennale, Istanbul; Societé de Musique Contemporaine, Lausanne; Dan Gunn Gallery, Berlin. 

 

Natalia Dominguez Rangel ist Composer in Residence von Bundeskanzleramt and KulturKontakt Austria von April bis Juni 2017.

www.kulturkontakt.or.at/html/D/air.asp?guid={48612D83-9CDB-4DBD-BE65-42586B853AE2}

www.nataliadominguezrangel.com

 

 

Irene Kepl Die mehrfach ausgezeichnete Geigerin und Komponistin hat klassische Violine, Jazz und Improvisation an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz studiert und sich autodidaktisch mit Komposition auseinandergesetzt. Sie beschäftigt sich explizit mit zeitgenössischer Musik, freier Improvisation, Komposition und Jazz, weiters Engagements in Kollaborationen mit Theater, Film und Tanz. Für ihre kompositorische Arbeit erhielt sie Stipendien und Preise wie den G. Mahler- sowie den Theodor Körner Kompositionspreis, Talentförderprämie für Komposition OÖ und Startstipendium für Musik/A. Einladungen zu Residencies wie 2015 bei „music OMI“ New York. Bisher komponierte sie u.a. für: Wiener Festwochen, ORF Musikprotokoll, Brucknerfest Linz, Tossi Company Arnhem/NLD & Hamburg/D, Festival New Adits Klagenfurt.

en.wikipedia.org/wiki/Irene_Kepl

www.irenekepl.at/Irene_Kepl/press.html

„mit Bach und Krach“ – ein Interview mit Irene Kepl 

 

Selected productions

  • Susanna Gartmayer – AOUIE Bass Clarinet Solos
    Susanna Gartmayer God29

    GOD 29 – 2015 – godrec.com AOUIE is a series of pieces for Bass clarinet as an exploration of polyphonic sound universe. Within interaction of spatial and instrument sound, Susanna Gartmayer uses a variety of sounds to produce consistent work dealing with multiple dimensionality and simultaneity of acoustic events. This release is cooperation with Chmafu Nocords (CD and […]

  • Schmoliner Badenhorst Niggenkemper – WATUSSI

      listen closely 06 - © 2013 - listenclosely Recording, Mix/Mastering: Amann Studios